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Herbstkonzert 2011 im Einrichdom

Hervorragenden Chorgesang und virtuose Klaviermusik - dies erlebten die Besucher des Herbstkonzertes des MGV Concordia am 23.10.11 in der Evangelischen Kirche in Singhofen. 

 

 

 

Eröffnet wurde das zweistündige anspruchsvolle Programm durch den gastgebenden MGV Concordia. Chorleiterin Irina Kotykova hatte den Chor mit ihrer erfolgreichen Probearbeit sehr gut auf das Konzert vorbereitet. Ob stimmgewaltig im Chorsatz "I will praise thee, O Lord" des zeitgenössischen Komponisten Knut Nystedt, zart und einfühlsam im Lied "Die stille Wasserrose" von Franz Abt oder mit dynamisch feiner Phrasierung im Satz "David und seine Harfe" von Otto Fischer - der MGV zeigte eine disziplinierte Sangeskunst und bot abwechslungsreichen Männerchorgesang.  Mit dem schwungvollen dalmatinischen Volkslied "Barba Jere" beendeten die Singhofener Sänger ihren gelungenen Auftritt. 

 

 

 

„Spaß haben, Stimme trainieren, Gemeinschaft erleben, auftreten!“ - unter diesem Motto hat der Projektchor "Concordia 2010" im Frühjahr 2010 seine Probenarbeit begonnen.  Die 25 Sängerinnen und Sänger machten bei ihrem Auftritt klar, dass sie dieses Motto beherzigen und mit Spaß bei der Sache sind. Bei dem modernen geistlichen Chorsatz "Ins Wasser fällt ein Stein" und dem sauber und gefühlvoll vorgetragenen Volkslied "Erlaube mir feins Mädchen" von Johannes Brahms zeigte sich, dass Chorleiterin Irina Kotykova mit dem Projektchor tolle Arbeit leistet. Dies wurde dann insbesondere bei dem schwungvollen Chorsatz zum irischen Lied "Lord of the Dance", bei dem der Chor nicht nur mit reinem Klang und guten Stimmen, sondern auch mit fröhlichem Körpereinsatz und Tanzeinlagen überzeugte.

 

 

 

Ein besonderer Höhepunkt des Konzertes waren die virtuosen Darbietungen der Pianistin Maria Streltsova. Die in der Ukraine geborene Künstlerin und Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe sorgte mit interpretatorischer Überzeugungskraft  für hochklassige Klaviermusik. Streltsovas Interpretationen berühmter Klavierkompositionen von Chopin, Schubert, Brahms und Liszt bewiesen die Klasse der Pianistin, deren Hände mit einer Geschwindigkeit über die Tasten flogen, dass es einem unerklärlich erschien, mit welcher Präzision im Ausdruck dies geschehen kann. Mal berauschend wild, mal feinfühlig zart - mit Bravour spielte die Konzertpianistin ihr anspruchsvolles Programm ohne jegliche Notenblätter und löste dabei Begeisterung im Gotteshaus aus. So durfte sie nach lang anhaltendem Applaus Ihren Auftritt, den sie selbst sichtlich genoss, erst mit einer Zugabe in Form eines Ungarischen Tanzes von Johannes Brahms beenden.

 

 

 

In die Herzen der Zuhörer im Einrichdom sang sich das Vokalensemble "Vocapella Limburg".Die zwölf jungen Sänger unter Leitung von Tristan Meister verzauberten das Publikum mit ihren tollen Stimmen und Chormusik vom Feinsten. In den vielen geistlichen Weisen – vom getragenen „If ye love me“ von Thomas Tallis bis zur tänzerisch beschwingten „Cantate Domino“ von Hans Leo Hassler – sowie in Volksliedern wie dem frohen „Am Brunnen vor dem Tore“ von Friedrich Silcher oder den englischsprachigen Sätzen von Ralph Vaughan Williams imponierte das Ensemble mit einem ausdrucksstarken, wunderbar abgestimmten Klangbild.  Präzise im Rhythmus und  den dynamischen Abstufungen, mit glockenreiner Intonation und sauber in der Aussprache zog der junge Männerkammerchor alle Register perfekter Chormusik. So durfte der Chor nach  seinem imposanten letzten Vortrag, dem schottischen Traditional "Loch Lomond", den musikalischen Abend erst mit einer Zugabe beenden. Das einfühlsam vorgetragene geistliche Segenslied "Segne und behüte" setzte dem wunderschönen Konzertabend einen angemessenen Schlusspunkt.